Die spanische KTM-Tochter profitiert weiter vom Technik-Baukasten des Mutterkonzerns und bringt zwei große700er-Enduro und Supermoto Modelle auf KTM-Basis.

Seit die spanische Marke GasGas 2019 vom KTM-Mutterkonzern Pierer Mobility übernommen wurde, nutzen die GasGas-Modelle (ausgenommen die Trial-Mashchinen) die Technik aus dem
KTM-Baukasten. 2022 baut GasGas das Portfolio weiter ausgebaut.

690er-Techik von KTM, auch 450er geplant

Wie Zulassungsdokumente aus den USA enthüllen bringt GasGas die Modelle ES 700 und SM 700 – beides sind nach den Unterlagen Maschinen mit Straßenzulassung. Die ES 700 wird eine Enduro mit der Technik der KTM 690 Enduro R, die SM 700 übernimmt das Konzept der KTM 690 SMC R. Damit dürften die GasGas-700er mit dem bekannten 693 cm³ großen Single mit 75 PS und 74 Nm Drehmoment kommen. Den gleichen Kniff hatte der KTM-Konzern schon bei den Husqvarna-Modellen 701 Enduro und 701 Supermoto angewendet. Damit würde die gleiche Technik künftig unter allen drei Konzern-Marken angeboten – jeweils mit einem geringfügig angepassten Styling.

Zeitgleich mit den aufgetauchten US-Dokumenten hat GasGas in Europa ein Supermoto-Konzept auf Basis der MC 450F vorgestellt. Der Wandel von der Enduro zum Straßenbike soll dabei ausschließlich mit optional erhältlichen Zubehörteilen erfolgt sein. Damit dürfte auch klar sein, dass neben den beiden 700ern mit Straßenzulassung auch eine 450er Wettbewerbsversion kommen wird. Auch die kennen wir quasi schon, wird sie doch ein Schwestermodell zur KTM 450 SMR und zur Husqvarna FS 450.

Die Pierer Mobility Group rollt den KTM-Technikbaukasten noch weiter aus und spendiert der Marke GasGas eine große Enduro und wohl auch zwei Supermoto-Modelle. Die neue Maschinen dürften weitestgehend den Schwestermodellen bei KTM und Husqvarna entsprechen.